Brüssels Wahrnehmungsstörung zerstört die EU
Ab Mitternacht „dürfen“ die Mitglieder der Brüsseler EU Russland keine Steinkohle mehr abnehmen.
Für nicht durch die Brüssel-EU reglementierte Länder, wie der Türkei, gilt dies jedoch nicht.
Dorthin exportierte Russland im Jahre 2021 13,4 Millionen Tonnen.
Bezüglich der Beziehung zwischen Erdogan und Putin führt die Konrad Adenauer Stiftung schon am vor März 2022 aus. Zitat Focus: „Die Türkei hat nach einer vertraulichen Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) das Potenzial, das neue Öl- und Gas-Drehkreuz für Europa zu werden. Zu diesem Schluss kommen Experten des Ankara-Büros der KAS. Das Papier liegt „Business Insider“ vor.“
Seit 2015 gäbe es eine „dramatische Annäherung“ und eine „noch nie da gewesene Zusammenarbeit“ der Länder.
Während man im Frühjahr in Brüssel noch naive Hoffnungen pflegte, zeigt sich im August, wie sehr Brüssel die wahre Situation „verpennt“ hat.
So schreibt RND am 8.8.2022: „Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und der Türkei wird zunehmend intensiver. Nachdem sich die beiden Präsidenten, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, Ende vergangener Woche im russischen Sotschi getroffen hatten, haben nun fünf türkische Banken damit begonnen, das russische Zahlungssystem „Mir“ einzuführen.“
Damit sind alle Parameter gesetzt, um das Embargo gegen Russland zu umgehen.
Dieses ist für jeden Wirtschaftswissenschaftler genau das Szenario, das zu erwarten war.
Für Fachkundige ist es ebenfalls wenig erstaunlich, dass eine Weltmacht mit den ungeheuren Ressourcen Russlands „Ökonomischen Flüsse“ besonders schnell neu regulieren kann.
Darauf haben die Märkte reagiert und den zuverlässigen Lieferanten Russland belohnt. Als Folge haben sich sämtliche Maßnahmen in sehr kurzer Zeit in ihr Gegenteil verkehrt.
Es ist zu erwarten, dass nicht nur Brüssel mit seiner extrem selbstschädigenden, wirtschaftlichen Ausgrenzung Russlands einer „Fatamorgana“ hinterherläuft.
Auch die amerikanische Wirtschaft, die schon immer ihr Fracking-Gas der EU angebiedert hat, kann nicht auf die Erlöse für ihr überteuertes und für uns unwirtschaftliches Gas hoffen, wenn über die Türkei günstiger Kohlenwasserstoffe zu erhalten sind und ineffektive und unsinnige Lieferketten vermieden werden können.
Die Ökonomische Kommunikation sucht sich in einer globalen Wirtschaft andere Wege und wird sie finden und ausbauen.
Was den Deutschen bleibt, ist die Erkenntnis darüber, dass Unfähigkeit und Inkompetenz sich sehr gerne hinter vermeintlich „Hoher Gesinnung“ versteckt.
Doch das Geld der Bürger vorsätzlich durch Unfähigkeit zu veruntreuen, ist kein Akt hoher Gesinnung.
Uns allen bleibt der Gas-Kniefall Habecks vor einer die Menschenrechte verachtenden Diktatur in Erinnerung, mit dem er ganz Deutschland gedemütigt hat.
Die „Scheinwelt Brüssel“, …..und die Deutschen stehen vor einer Katastrophe.

