Markt statt Ideologie

Die E-Auto-Lüge

Vorab ist zu bemerken: Brüsseler Eurokraten interessiert schon seit längerem nicht was seine Bürger wollen, oder was die Vernunft gebietet. Schon Roman Herzog beklagte 2015 die EU als einen Auswuchs demokratiedefizitärer Normenhypertrophie.

Neuerlicher Höhepunkt sinnbefreiter „Brüsseler Verbotskultur“ stellt die Vorstellung eines Verbotes von modernen und unersetzlichen Diesel- und Benzinmotoren in Fahrzeugen dar, welches nun auch noch mit knapper Mehrheit beschlossen wurde.

Der niederländische „Liberale“ Jan Huitema hat die Verhandlungen über das höchst umstrittene Thema geleitet. „Diese neue gesetzliche Regelung unterstützt die schon eingeleiteten Veränderungen des Marktes“, sagt er und behauptet weiter: „Sie wird Verbrauchern helfen, weiter bezahlbar zu fahren.“

Offensichtlich leidet Huitema, wie auch die weiteren Verbots-Befürworter, unter einer kognitiven Dissonanz. Denn die Realität sieht vollkommen anders aus. Der Markt hat sich bezüglich der modernen Diesel und Benzinmotoren nicht verändert, was durch die Fehler und Defizite bezüglich der E-Scooter-Technologie bedingt bleiben wird. So fehlen die Rohstoffe zur Herstellung der Energiespeicher genauso wie die Energiequelle selber. Dafür hat der ideologiegeleitete, wirtschaftsfeindliche Parteienblock selber gesorgt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen ein Vielfaches dessen betragen wird, was wir derzeit erleben.

Die von den Mobilitätsgegnern geäußerte Vorstellung, den Verbrauch von Nutzfahrzeugen bis 2040 um 90% senken zu können, kann nur als eine Aussage ohne jegliches Verständnis physikalischer Kenntnisse bezeichnet werden. Ungeachtet davon stellte sich die Frage, warum man denn diese Möglichkeit nicht auch den PKW zugestehen will?

Die größte Unwahrheit des „Liberalen“ Jan Huitema dürfte in der Behauptung liegen, dass man mit den unglaublich teuren E-Autos weiterhin „bezahlbar“ fahren könne.

Das kann nur jemand behaupten, der sich in den von Korruptionsskandalen dominierten Brüsseler Bürokratie eingenistet hat und in den Fluren überbezahlter Bürokraten jeglichen Kontakt zu den Bürgern verloren hat.

Brüssel erlebt einen selbstverschuldeten, eskalierenden Glaubwürdigkeitsverlust.

Daran ist nicht nur eine erwiesenermaßen korrupte Administration schuld, sondern auch deren Vorstellung, mit Hilfe einer sozialistischen, normenexzessiven Planwirtschaft die Welt retten zu können und dafür ausgerechnet Konzepte aus der „Sozialistischen Mottenkiste“ holen zu müssen, deren eingebautes Scheitern schon längst historischer Fakt ist.

(Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/verbrenner-aus-eu-101.html)

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